Basisinformationen

Die bessere Verzahnung von stationärer und ambulanter Versorgung ist ein Dauerthema. Trotz unablässiger Bemühungen ist die Sicherung eines hinreichenden, verständlichen und zeitnahen Informationsaustausches zwischen den beteiligten Leistungserbringern nach wie vor eine große Herausforderung für alle Beteiligten.

Die hierdurch entstehenden Versorgungsbrüche betreffen geriatrische Patientinnen und Patienten im Besonderen. Geriatrische Patienten sind nicht nur häufiger auf medizinische, pflegerische und/oder therapeutische Versorgung angewiesen. Multimorbidität und die fortschreitende Spezialisierung der Medizin stellen zusätzliche Herausforderungen bei der Gesundheitsversorgung älterer Menschen dar.

Vor diesem Hintergrund ist die Idee des „Lüneburger Alterslotsen“ entstanden. Die Lüneburger Alterslotsen sollen als Bindeglied zwischen den Sektoren agieren. In Abstimmung mit dem Hausarzt bieten sie den Patienten ein unabhängiges und sektorübergreifendes Case Management an mit dem Ziel, Alltagskompetenzen zu erhalten und selbstständiges Leben zu Hause zu ermöglichen.

Die Lüneburger Alterslotsen sind als Modellprojekt aus der Gesundheitsregion Lüneburg enstanden. Das Projekt wurde in diesem Rahmen durch das Land Niedersachsen, Krankenkassen und die Kassenärztliche Vereinigung unterstützt.

Der Träger des Projekts, der Landkreis Lüneburg, setzt das Projekt gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern Klinikum Lüneburg und Psychiatrische Klinik Lüneburg bis 2019 weiter fort.